Die Hängepartie um Aaron Rodgers könnte bald enden. Art Rooney II, Owner und Teampräsident der Pittsburgh Steelers, rechnet mit einer Entscheidung des Quarterbacks noch vor dem NFL Draft am 23. April, der in diesem Jahr in Pittsburgh eröffnet wird.

„Ich würde sagen, bis zum Draft erwarte ich eine Antwort“, erklärte Rooney bei den Annual League Meetings. Laut einem Bericht des Pittsburgh Post-Gazette bekräftigte der Klubchef, dass er weiterhin mit einer zeitnahen Klarheit rechne.

Rodgers, viermaliger NFL-MVP, ist Free Agent und wägt seit Wochen seine Optionen ab. Einen Zeitdruck verspürt der 42-Jährige nach eigenen Aussagen nicht.

Rodgers bleibt gelassen

In der „Pat McAfee Show“ am 4. März betonte Rodgers: „Es gibt keine Deadline. Ich bin Free Agent. Ich genieße meine Zeit mit meiner Frau und diese Phase der Offseason.“ Ein konkretes Vertragsangebot liege ihm nicht vor.

Rooney selbst hatte zuletzt keinen direkten Kontakt, bestätigte aber den regelmäßigen Austausch zwischen Rodgers und dem neuen Head Coach Mike McCarthy. Der 62-Jährige, der im Januar das Amt übernahm, sagte: „Wir stehen in ständigem Kontakt. Ich habe gestern Abend mit ihm gesprochen.“ Details zum Entscheidungsprozess wollte McCarthy nicht preisgeben – nur so viel: „Wir sind an einem guten Punkt.“

Macht Aaaron Rodgers weiter?
Macht Aaaron Rodgers weiter?Macht Aaaron Rodgers weiter?© IMAGO/Eibner

General Manager Omar Khan machte parallel deutlich, dass sich die Steelers nicht ausschließlich auf Rodgers verlassen. „Alle Optionen sind auf dem Tisch“, sagte er mit Blick auf die Quarterback-Position.

Aktuell stehen mit Mason Rudolph und dem 2025 in Runde sechs gedrafteten Will Howard (Pick 185) zwei Quarterbacks unter Vertrag. Ob Pittsburgh zusätzlich im Draft zuschlägt, dürfte maßgeblich von Rodgers’ Entschluss abhängen. Spätestens am 23. April soll das monatelange Warten ein Ende haben.

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