Lamar Jackson hat die Baltimore Ravens in der NFL zum Sieg gegen die Los Angeles Chargers geführt und gleichzeitig seinem Head Coach John Harbaugh zum Triumph über seinen Bruder Jim verholfen.

Der Quarterback warf zwei Touchdown-Pässe und vollendete einen weiteren Spielzug mit einem Lauf in die Endzone, die Ravens jubelten im „Monday Night Game“ am Ende über einen 30:23-Erfolg.

John und Jim Harbaugh beim brüderlichen Handshake nach dem Spiel
John und Jim Harbaugh beim brüderlichen Handshake nach dem SpielJohn und Jim Harbaugh beim brüderlichen Handshake nach dem Spiel

NFL: John Harbaugh besiegt Bruder Jim

John Harbaugh, Coach der Ravens, bleibt im Duell mit Jim Harbaugh, seinem zwei Jahre jüngeren Bruder aufseiten der Chargers, damit ungeschlagen (3:0).

„Das ist ein großer Sieg. Ich bin stolz auf unser Team“, sagte John Harbaugh. „Ich habe ihm nur gesagt, dass er ein großartiger Trainer ist, ein tolles Team hat und dass ich ihn liebe.“ Jim gratulierte: „Sie waren das bessere Team.“ Der „Harbaugh Bowl“ fiel auf den 63. Hochzeitstag ihrer Eltern, Jack und Jackie Harbaugh.

Jackson glänzte mit insgesamt 177 Passing Yards und einem 40-Yard-Touchdown-Pass auf Rashod Bateman zum zwischenzeitlichen 14:10 für die Ravens, nachdem die Chargers durch einen Touchdown von Justin Herbert früh in Führung gegangen waren.

Jackson hat viel Zeit zum Passen

Dass Jackson starke 16 seiner insgesamt 22 Pässe an den Mann brachte, lag auch daran, dass er von der Chargers-Defense nach Berechnungen von „Next Gen Stats“ erst sehr spät unter Druck gesetzt wurde. Im Schnitt knapp 3,5 Sekunden hatte er Zeit, den Ball loszuwerden.

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Ein weiteres Highlight war der 51-Yard-Lauf von Justice Hill zum 30:16, der die Vorentscheidung bedeutete.

Die Ravens (8:4 Siege) liegen damit weiterhin auf Playoffs-Kurs. Auch die Chargers (7:4) wären nach derzeitigem Stand in der Postseason mit dabei, müssen aber den langfristigen Ausfall von J.K. Dobbins befürchten. Der Running Back hatte sich in der ersten Halbzeit am Knie verletzt und kam nach der Pause nicht mehr zum Einsatz.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)