Josh Hart atmete nach dem 107:106 der New York Knicks in Spiel vier der NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs mächtig auf. Der Flügelspieler sagte, sein Teamkollege OG Anunoby habe ihn mit dem entscheidenden Wurf 1,2 Sekunden vor Ende „vor einem Leben voller Albträume“ bewahrt – weil Harts Patzer sonst zur Endlosschleife geworden wäre.
Als New York gerade das historische 29-Punkte-Comeback vollendete, hatte Hart die große Chance, die Knicks in der Crunchtime selbst in Führung zu bringen. Nach einem abgefangenen Pass von Spurs-Guard De’Aaron Fox lief er ganz allein zum Korb, zögerte aber – und setzte einen halben Dunk, halben Layup an den Ring. In der Arena war sofort dieses kurze, bittere Luftanhalten zu spüren.
Statt zusammenzufallen, blieben die Knicks jedoch kämpferisch und Anunoby wurde zur Schlüsselfigur: Erst rettete er eine Spurs-Aktion zwölf Sekunden vor Schluss mit einem massiven Block gegen De’Aaron Fox, dann schlug er am anderen Ende zu. Nach einem verfehlten Jalen-Brunson-Dreier stieg Anunoby hoch und drückte den Ball 1,2 Sekunden vor Schluss per Tip-in rein – Knicks-Headcoach Mike Brown adelte den Wurf als „ikonisch“.