Die Trade-Gerüchte um NBA-Superstar Giannis Antetokounmpo bekommen eine neue, brisante Wendung. Die Milwaukee Bucks sollen in Gesprächen einen Preis aufrufen, der potenzielle Interessenten vor ein Paradox stellt: Wer den Superstar bekommt, könnte danach zu wenig Substanz für den Titelkampf haben.

Insider Jake Fischer berichtet, dass Bucks-GM Jon Horst eine von Rivalen als „unrealistisch“ empfundene Gegenleistung fordert. Der Tenor: Ein Team, das den Deal erfüllt, wäre anschließend zu sehr ausgedünnt, um sofort um die Meisterschaft zu spielen.

Als heißer Kandidat für einen Trade gilt weiterhin Miami. Ein mögliches Heat-Paket soll Tyler Herro, Kel’el Ware, Jaime Jaquez Jr., dazu entweder Pelle Larsson oder Kasparas Jakučionis sowie Draft-Kapital enthalten.

Laut Miami Herald soll sich Miami allerdings nicht komplett „ausweiden“ lassen, also nicht alles in einem Zug opfern wollen.

Kein All-In für Antetokounmpo

Auch die Boston Celtics werden derweil mit Antetokounmpo in Verbindung gebracht, wobei Jaylen Brown als zentraler Baustein gilt. Laut The Athletic wäre Boston sogar mit einem Eins-zu-Eins-Tausch Brown gegen Antetokounmpo einverstanden – ein Modell, das Milwaukee allerdings kaum reichen dürfte.

Dass Heat und Celtics nicht grenzenlos bieten wollen, hat auch sportliche Gründe: Antetokounmpo wird in der kommenden Saison 32 und kam in der vergangenen Saison wegen Waden- und Knieproblemen nur auf ein Karriere-Tief von 36 Einsätzen.

Trotzdem lieferte der zehnmalige All-Star 27,6 Punkte, 9,8 Rebounds und 5,4 Assists bei 62,4 Prozent aus dem Feld – Werte, die erklären, warum der Markt weiter brodelt.

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