Giannis Antetokounmpo muss weiter pausieren – und bei den Milwaukee Bucks wächst der Druck. Trainer Doc Rivers stellte jüngst klar, dass der zweimalige MVP noch nicht einsatzbereit ist. „Er macht Fortschritte, aber er ist einfach nicht gesund“, sagte Rivers.

Antetokounmpo laboriert an einer Verletzung im linken Knie. Diese zog er sich am 15. März im dritten Viertel gegen die Indiana Pacers zu. Wie ESPN-Insider Shams Charania berichtete, soll der 31-Jährige in einer Woche erneut untersucht werden.

NBPA erhöht den Druck

Brisant: Die Diskussion um seinen Status ist längst politisch geworden. Die Bucks haben elf ihrer vergangenen 14 Spiele verloren, die Playoff-Chancen sind nur noch gering. In den USA werden deshalb Tanking-Vorwürfe laut.

Die Spielergewerkschaft NBPA schaltete sich am Dienstag mit einem deutlichen Statement ein. Die Player Participation Policy sei geschaffen worden, um Teams in die Pflicht zu nehmen und sicherzustellen, dass ein gesunder All-Star wie Antetokounmpo auch spielt. „Anti-Tanking-Regeln sind nur so effektiv wie ihre Durchsetzung. Fans, TV-Partner und die Integrität des Spiels leiden, solange Besitzer nicht kontrolliert werden“, hieß es.

Rivers weist Vorwürfe zurück

Rivers widersprach entschieden dem Eindruck, Milwaukee halte seinen Superstar bewusst zurück. „Wir versuchen nur, Giannis komplett gesund zu bekommen. Das ist unser einziger Fokus. Alles andere blenden wir aus“, betonte der Coach.

Auch aus dem Umfeld der Liga ist zu hören, dass die Bucks keinen Shutdown planen, sondern Antetokounmpo spielen lassen wollen, sobald er medizinisch grünes Licht erhält. Ohne ihren Franchise Player verloren die Bucks drei ihrer vergangenen vier Partien. Einen konkreten Zeitplan für das Comeback gibt es weiterhin nicht.

Hol dir den US-Sport-Newsletter! NFL, NBA, NHL & Co. – alle Highlights, Ergebnisse und News bequem per Mail