Joel Embiid ist in dieser NBA-Saison nicht zu stoppen! Mit seinen Philadelphia 76ers ist der Center nun über die Toronto Raptors um Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hinweggefegt.
Der MVP der letzten Saison steuerte 31 Punkte und zehn Rebounds zum 121:111-Sieg bei und setzte somit seine unglaubliche Serie von mindestens 30 Punkten und zehn Rebounds fort. Es war sein dreizehntes Spiel in Folge, womit er die Marke von Karim Abdul-Jabbar aus der Saison 1971/197 einstellte. Damit fehlen dem Kamerunern nur noch zwei Partie, um mit Rekordhalter Elgin Baylor gleichzuziehen.
Einen anderen Rekord hat Embiid hingegen aufgestellt. Als erster Spieler in der NBA-Geschichte gelangen ihm in den ersten 25 Saisonspielen 850 Punkte, 250 Rebounds und 150 Assists.
Zudem baute der 29-Jährige seine Serie von mindestens 30 Punkte auf 14 Partien aus – die längste seit James Harden aus der Spielzeit 2018/19, als dieser 32-Mal 30 Zähler oder mehr auflegte.
Embiid trotz Verletzung – Schröder enttäuscht
Dabei war seine Serie zwischenzeitlich in Gefahr. Mitte des ersten Viertels verletzte er sich am Knöchel und musste in der Kabine sogar behandelt werden.
Doch Embiid zeigte sich davon unbeeindruckt und drehte danach wieder in gewohnter Manier auf. „Ich habe gesehen, dass ich nicht aggressiv genug war. Aber dann habe ich das Spiel auf mich zukommen lassen“, schilderte er nach der Partie.
Dabei konnte er sich auch auf seine Teamkollegen verlassen. Tobias Harris (33 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) und Tyrese Maxey (33, 8, 7) präsentierten sich ebenfalls in starker Form.
Der Braunschweiger Schröder zeigte mit sechs Punkten, drei Rebounds und sechs Assists eine durchschnittliche Leistung. Toronto liegt in der Eastern Conference mit 11:17 Siegen auf Rang zwölf, Philadelphia spielt als Dritter (20:8) oben mit.
Mavericks siegen ohne Kleber
Die Dallas Mavericks mussten ohne den am Oberschenkel verletzten Superstar Luka Doncic eine empfindliche Niederlage bei den Houston Rockets hinnehmen. Das Team aus Texas, das weiterhin auf den deutschen Power Forward Maximilian Kleber (Zehverletzung) verzichten muss, unterlag mit 96:122 (39:56). Dallas steht im Westen derzeit mit 16:12 Siegen auf Rang sieben.
Stephen Curry setzte beim 129:118 (63:61) seiner Golden State Warriors gegen die Washington Wizards mit acht verwandelten Dreiern eine persönliche Bestmarke für die laufende Saison. Der zweimalige MVP kam insgesamt auf 30 Punkte. Erst vor wenigen Tagen war Currys Superserie von 268 Hauptrundenspielen mit mindestens einem erfolgreichen Dreierwurf gerissen.
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Mit Sport Informations-Dienst (SID)