Der Verwaltungsbezirk Los Angeles muss Kobe Bryants Witwe und einem Nebenkläger 31 Millionen Dollar Schadensersatz für Fotos zahlen, die im Januar 2020 am Unglücksort des Hubschrauberabsturzes aufgenommen worden waren. Dies ordnete das Gericht am Mittwoch an.

Die Stellvertreter des Sheriffs und Feuerwehrleute hatten seinerzeit Bilder am Unfallort gemacht, darunter die verstümmelten Überreste der Basketball-Legende der Los Angeles Lakers und seiner 13-jährigen Tochter Gianna. Die Einsatzkräfte sollen die Fotos danach im privaten Kreis rumgezeigt haben.

Bryant-Witwe weint bei Urteilsverkündung

Vanessa Bryant und Chris Chester, dessen Frau Sarah und Tochter Payton ebenfalls bei dem Absturz ums Leben kamen, hatten daher auf emotionalen Schaden geklagt. Sie befürchten, dass die Aufnahmen eines Tages im Internet auftauchen.

Das Zivilgericht forderte die Grafschaft nach mehrstündiger Beratung der Jury nun auf, 16 Millionen Dollar an Bryant und 15 Millionen Dollar an Chester zu zahlen. Das Urteil stehe für Wiedergutmachung für vergangenes und zukünftiges Leid.

Bryants Witwe weinte, während das Urteil verlesen wurde, und verließ das Gericht kommentarlos. Später postete sie auf Instagram ein Bild von ihr mit ihrem verstorbenen Mann und ihrer Tochter mit den Worten: „Alles für euch! Ich liebe euch! GERECHTIGKEIT für Kobe und Gigi!“

Alles zur NBA auf SPORT1.de