Nach der Trade-Deadline ist vor der Buyout-Season: Für alle NBA-Teams, die via Tausch keine Verstärkungen finden konnten oder ihre Altlasten nicht losgeworden sind, bieten die Vertragsauflösungen die letzte Chance dazu.
Der erste Kandidat, den es getroffen hat, ist NBA-Champion David Lee von den Boston Celtics.
Der Power Forward war erst im Sommer nach dem Meistertitel mit den Golden State Warriors nach Beantown getradet worden und sollte zunächst dort auch eine größere Rolle spielen.
Lee schaut 18 Spiele in Folge zu
Daraus wurde im überfüllten Frontcourt der Celtics aber nichts, stattdessen hatte Lee in den letzten 18 Spielen nicht eine Sekunde auf dem Platz gestanden und seit dem 10. Januar nicht mehr gespielt.
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General Manager Danny Ainge und das Team hatten ihm bereits im Vorfeld der Trade-Deadline zugesichert, man werde eine Lösung finden.
Nachdem es per Trade keinen Interessenten für Lee gab, gaben die Celtics nun auf ihrer Homepage die Entscheidung bekannt: Lees Vertrag wird aufgelöst.
„Wir danken David für seinen Beitrag in unserem Team und wünschen ihm nur das Beste in der Zukunft“, erklärte Ainge.
Mavs schlagen wohl zu
Grundsätzlich gilt für alle NBA-Spieler: Gibt es bis zum 1. März einen Buyout, kann der betreffende Akteur sich direkt einem anderen Team anschließen und darf in den Playoffs eingesetzt werden – zu einem späteren Zeitpunkt ist dies nicht mehr möglich.
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Im Fall von Lee heißt das Team offenbar Dallas Mavericks. Nach Informationen von RealGM zieht es den Power Forward nach Texas. Demnach soll der 32-Jährige einen Vertrag über 2,1 Millionen Dollar unterschreiben.
Offensiv würde eine Verpflichtung des intelligenten Big Man Sinn machen, defensiv sollte eine Aufstellung, bei der Lee und Nowitzki gleichzeitig auf dem Feld stehen, lieber vermieden werden.