Andrew Harrison von den Kentucky Wildcats hat nach dem Ausscheiden im Final Four von March Madness mit einer Aussage über Frank Kaminsky von den Wisconsin Badgers für Aufregung gesorgt.
Bei der Pressekonferenz, auf der neben Harrison auch dessen Zwillingsbruder Aaron und Teamkollege Willie Cauley-Stein anwesend waren, flüsterte der Guard eine vulgäre Beleidigung gegen seinen Gegenspieler in seine Hände – die zu seinem Pech durch die Mikrofone dann allerdings deutlich vernehmbar war.
Forward Kaminsky war mit 20 Punkten und elf Rebounds maßgeblich dafür verantwortlich, dass Kentuckys Traum von einer perfekten Saison nach 38 Siegen in Folge platzte und die Wildcats das Finale der College-Meisterschaft gegen die Duke Blue Devils verpassten.
Nachdem sich in den sozialen Medien bereits Empörung über Harrisons verbale Entgleisung breit machte, entschuldigte sich dieser via Twitter.
„Zunächst möchte ich mich für meine unpassende Wortwahl entschuldigen, die ich im Scherz in Richtung eines Spielers verwendet habe, den ich respektiere und kenne“, schrieb Harrison. Er habe Kaminsky bereits angerufen, um ihm mitzuteilen, dass er ihm damit in keinster Weise Geringschätzung entgegen bringen wollte.
„Wir hatten ein gutes Gespräch und ich habe ihm Glück gewünscht für das Finale am Montag“, ließ Harrison wissen.
Caroline Woznicki feuert mit JJ Watt Wisconsin an – das Lachen vergeht ihr aber. Während Okafor Startschwierigkeiten hat, sorgen andere für Flugeinlagen. Bilder.
Die Verantwortlichen der Wildcats kündigten laut ESPN derweil an, mit Harrison über den Vorfall sprechen zu wollen. „Wir geben keinen Kommentar ab, bis wir die Chance hatten, das Ganze zu beurteilen“, erklärte Kentuckys Pressesprecher Eric Lindsey.