Nach dem Abgang von Alejandro Grimaldo zu Atlético Madrid ist Bayer Leverkusen auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll ein Ende in Sicht sein.
Miguel Gutiérrez von der SSC Neapel ist intern offenbar der Favorit der Bayer-Bosse. Die Werkself soll laut den Berichten auch schon ein Angebot über 30 Millionen Euro gemacht haben, welches von den Italienern akzeptiert wurde. Demnach liegt die Sockelablösesumme wohl zwischen 20 und 25 Millionen. Hinzu sollen optionale Boni kommen.
Laut Simon Rolfes, der am Rande des Trainingslagers im thüringischen Blankenhain mit den Berichten konfrontiert wurde, ist der Deal allerdings noch nicht perfekt.
„Wir kämpfen uns vor bei der Position. Am Ende geht es darum, die beste Lösung zu haben. Und wenn das ein, zwei Tage länger dauert, ist es so“, erklärte der Leverkusener Geschäftsführer.
Bayer-Kandidat bei Real Madrid ausgebildet
Eine Einigung „ist auf jeden Fall nah, aber am Ende müssen auch alle Sachen von allen Parteien gleich gesehen werden“, ergänzte Rolfes, der zugleich bestätigte: „Wenn Grimaldo letztes Jahr gegangen wäre, wäre Miguel schon da der Kandidat gewesen.“
Gutiérrez wurde in der Jugend des FC Getafe und Real Madrid ausgebildet, ehe 2022 der Wechsel zum FC Girona folgte. Drei Jahre später überzeugte Neapel dann den Spanier vom Wechsel.
Für die Italiener absolvierte der Linksverteidiger in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 36 Pflichtspiele. In diesen bereitete er einen Treffer vor und erzielte selbst ein Tor. Nun könnte sein Weg ihn in die Bundesliga führen.