Am Samstag bestätigte Bayern-Sportvorstand Max Eberl, dass es neue Verhandlungen über einen Abgang von Joao Palhinha gibt. Aus Portugal heißt es nun, dass Benfica offenbar nicht locker lässt und weiterhin an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers arbeitet.
Konkret berichtet die portugiesische Sportzeitung O Jogo, dass der Klub aus Lissabon jetzt ein anderes Transfermodell ins Spiel gebracht habe, nachdem die angedachte Leihe vom FC Bayern abgelehnt worden sei.
Demnach wolle Benfica die Ablöse für eine feste Verpflichtung von Palhinha in zwei Raten zahlen: eine in diesem Sommer, die andere im kommenden Jahr. Ob für den deutschen Rekordmeister ein solches Modell in Frage kommt, ist noch unklar. Die Münchner sollen für den 31-Jährigen mindestens 25 Millionen Euro verlangen.
Bei Benfica gilt Palhinha als Wunschspieler
Palhinha gilt dem Bericht zufolge als absoluter Wunschspieler von Benfica-Coach Marco Silva. Der Portugiese hatte mit dem defensiven Mittelfeldspieler bereits beim FC Fulham zusammengearbeitet.
Die Münchner suchen bereits seit Wochen nach einem Abnehmer für Palhinha. Am Samstag stand der Portugiese beim Telekom Cup gegen RB Leipzig (3:1) nicht im Kader – weil man wegen der laufenden Verhandlungen „kein Risiko eingehen“ wolle, wie Eberl hinterher betonte.
Ein schneller Abschluss der Gespräche ist offenbar nicht in Sicht. „Es ist ein langwieriger Prozess, ohne dass ich irgendetwas verkünden kann“, erklärte der Sportvorstand. Heutzutage gebe es „viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man bestimmte Dinge absichern kann“, fügte Eberl mit Blick auf mögliche Transfermodelle hinzu.
FC Bayern zahlte einst 50 Millionen Euro
Palhinha war im Sommer 2024 für gut 50 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt. Bereits ein Jahr zuvor wollten ihn die Münchner holen, doch der Transfer, den der damalige Trainer Thomas Tuchel anstrebte, kam nicht zustande.
Da Palhinha unter Tuchel-Nachfolger Vincent Kompany nicht zum Zug kam, wurde der Portugiese in der vergangenen Saison an Premier-League-Klub Tottenham Hotspur verliehen. Nun ist er wieder zurück in München. Sein Vertrag endet 2028.