Die Transferposse um Yan Diomande bekommt ein neues Kapitel: Der 19-Jährige reiste am vergangenen Samstag nicht mit RB Leipzig ins Trainingslager nach Österreich – offiziell wegen einer mutmaßlichen Erkrankung. Trainiert hat Diomande dennoch weiter, allerdings abseits der Mannschaft.
Am Montag bezog Marcel Schäfer, Sportdirektor von RB Leipzig, am Rande des Trainingslagers bei Sky Stellung – und bremste die Berichte über einen bevorstehenden Wechsel zu Real Madrid deutlich.
„Es ist klar, dass einige selbsternannte Transfer-Experten vor ein paar Tagen berichtet haben, dass der Deal durch ist oder ihm das ‚Here we go‘ gegeben haben. Das stimmt einfach nicht. Wir sind noch nicht an diesem Punkt“, dementierte Schäfer.
Agentenstreit könnte Diomande-Transfer ausbremsen
Auch zur Agenten-Thematik um Diomande äußerte sich Schäfer. „Es hat einen Wechsel der Berater gegeben. Unser Ansprechpartner ist jetzt Roc Nation – das hat uns Yan sehr klargemacht“, erklärte der Leipzig-Boss: „Ich glaube nicht, dass ein Transfer daran scheitert, sofern es überhaupt zu einem Transfer kommt“.
Diomande war am vergangenen Montag nach seinem Urlaub wieder in Leipzig eingetroffen, absolvierte am selben Tag eine medizinische Untersuchung und Teile des öffentlichen Mannschaftstrainings. Anschließend meldete er sich plötzlich krank, offenbar auch, um kein Verletzungsrisiko einzugehen.
Der Deal ist offenbar zusätzlich durch einen Streit im Berater-Umfeld blockiert. Wie Marca berichtete, soll eine Klage von Maxidel Management, der früheren Agentur Diomandes, gegen die aktuelle Vertretung Roc Nation den Abschluss des Wechsels vorerst bremsen. Demnach geht es um die Provision des Transfers: Der Konflikt sei inzwischen bei der FIFA gelandet und habe bei Real Madrid für erheblichen Unmut gesorgt.
Roc Nation ist eine multinationale Firma im Besitz von Rapper Jay-Z und vertritt auch Vinícius und Endrick.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.