Hinter der Zukunft von Freiburg-Keeper Noah Atubolu stehen noch immer große Fragezeichen. Der 24-Jährige will die Breisgauer verlassen, ein neuer Verein hat sich aber noch nicht gefunden.
Galt zunächst die Premier League als Wunschziel, tauchten im Laufe des Sommers Berichte über potenzielle Kontakte zu Olympique Marseille, Juventus Turin oder der AC Mailand auf. Nichts davon wurde wirklich heiß.
Nun vermeldet der kicker, dass Eintracht Frankfurt den Torhüter als Wunschlösung auserkoren habe. Grund: Weder Kaua Santos noch Michael Zetterer hätten sich als verlässliche Stützen für die kommende Saison erwiesen. Untermauert wurde dies jüngst durch die 0:7-Testspielklatsche beim FC Brentford, bei der Santos nicht gut aussah.
Atubolu? Frankfurt plant mit anderen Keepern
Nach SPORT1-Informationen ist an den Gerüchten um Atubolu jedoch nichts dran. Stattdessen plant die Eintracht momentan fest mit Santos und Zetterer.
Eine mögliche Verpflichtung des langjährigen U21-Nationalkeepers ist vor allem deshalb unrealistisch, weil Freiburg eine Ablöse von bis zu 20 Millionen Euro fordern soll – deutlich zu viel für die Hessen, die einen Transfer somit erst gar nicht erwägen.
Für Atubolu wird der Sommer immer mehr zur Hängepartie. Eine Vertragsverlängerung in Freiburg lehnte der Deutsche früh ab, um sich alle Optionen offenzuhalten. Derweil verpflichtete der SC in Mio Backhaus eine neue Nummer eins. Atubolu ist seitdem auch in Freiburg außen vor und trainiert individuell.