Erling Haaland und Real Madrid – dieses Gerücht bekam am Sonntag neue Nahrung. Ausgerechnet Vater Alfie Haaland sprach bei DAZN im Vorfeld des WM-Achtelfinals zwischen Brasilien und Norwegen über die Strahlkraft der Königlichen – und wählte dabei einen Satz, der in Madrid sofort Aufhorchen ließ.
Alfie stellte zwar klar, dass sein Sohn bei Manchester City zufrieden sei und keinen Wechsel forciere. Trotzdem sagte er wörtlich: „Ich will nicht viel über die Wahlen in anderen Klubs sprechen. Er ist glücklich bei City, hat einen langen Vertrag… aber jeder Spieler will bei Real Madrid spielen.“
Brisant: Die Aussagen kommen, nachdem Unternehmer Enrique Riquelme den Namen Haaland im Wahlkampf um das Präsidentenamt bei Real genutzt hatte und sogar von einem „gemachten“ Transfer sprach. Aus dem direkten Umfeld des Stürmers wurde das damals zurückgewiesen – unter anderem mit den Worten: „Alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr.“
Was auf dem Platz folgte, war eine absolute Machtdemonstration seines Sohnemanns. Die favorisierten Brasilianer schoss Haaland mit seinem Doppelpack beim 2:0-Sieg Norwegens quasi im Alleingang aus dem Turnier.
„Vielleicht, vielleicht…“: Haaland-Papa lässt Option offen
Auf die Frage nach Spanien wich Alfie Haaland ebenfalls nicht aus – im Gegenteil. „Vielleicht, vielleicht… Im Fußball gibt es immer Chancen. In Spanien gibt es fantastische Teams, große Klubs. Man weiß nie, aber im Moment ist er in England und glücklich“, erklärte er.
Damit bleibt die Lage offiziell unverändert: Haaland steht langfristig bei City unter Vertrag, sein Umfeld betont das Wohlbefinden in England. Doch ein klares Dementi Richtung Real klingt anders.