Wird Karim Adeyemi zum Dominostein im Dortmunder Transfersommer? Der Offensivspieler wird mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht, Adeyemi selbst kann sich nach SPORT1-Informationen einen Wechsel nach Katalonien durchaus vorstellen.
Der Verkauf des ehemaligen deutschen Nationalspielers dürfte dem BVB ordentlich Kohle in die Kassen spülen, bis zu 40 Millionen Euro Ablöse stehen im Raum. Geld, das Borussia Dortmund in diesem Sommer direkt reinvestieren könnte.
BVB beschäftigt sich mit El Mala
Wie SPORT1 weiß, beschäftigen sich die Westfalen mit einer Verpflichtung von Said El Mala. Der Offensivspieler, der beim 1. FC Köln noch bis 2030 unter Vertrag steht, ist durchaus offen für einen Wechsel nach Dortmund. Sky berichtete zuerst.
Interesse am 19-Jährigen hat der BVB schon seit längerer Zeit, einen ersten Kontakt zwischen Klub und Spieler gab es schon vor Monaten. Weil sich Köln jedoch eine Ablöse jenseits der 40 Millionen Euro vorstellt, war ein Transfer bislang nicht zu realisieren.
Mit einem Verkauf von Adeyemi könnte die Personalie El Mala in Dortmund hingegen wieder an Bedeutung gewinnen. Sollte Adeyemi gehen, hätte der BVB Geld, das er in eine Verpflichtung von El Mala stecken könnte. Allerdings sind nicht alle BVB-Bosse zu einhundert Prozent von einem Wechsel des Teenagers überzeugt.
BVB: Der Knackpunkt bei El Mala
Knackpunkt ist wie so oft die Ablöse. El Malas Vertrag endet im Sommer 2030, eine Ausstiegsklausel hat der Offensivspieler in seinem Arbeitspapier nicht. Die geforderte hohe Ablöse der Kölner gilt für Dortmund als großes Hindernis. Sollte Schwarz-Gelb jenseits der 40 Millionen Euro für El Mala investieren, würde der Kölner zum Rekordtransfer des Vizemeisters aufsteigen. Bislang ist das Ousmane Dembélé, der für 35 Millionen Euro aus Rennes in den Ruhrpott gewechselt war.
Sollte Dortmund von einem Rekord-Angebot für El Mala absehen, hätte Köln auch kein Problem damit, den Shootingstar in den eigenen Reihen zu behalten. Beim FC erhofft man sich durch einen möglichen Transfer weiterhin eine Rekordablöse.
Wechsel von El Mala nach England vorerst geplatzt
Die Spielerseite sucht vor allem nach dem bestmöglichen Entwicklungsschritt. Beraten wird El Mala von seiner Familie. Sein Bruder, Malek El Mala, steht ebenfalls beim 1. FC Köln unter Vertrag; in dieser Saison kam er jedoch nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.
Von einem Wechsel nach Dortmund wäre Said El Malas Mutter, gleichzeitig seine Beraterin, nicht abgeneigt. Wunschziel der Familie war immer ein Wechsel nach England in die Premier League. Ein Transfer nach Brentford oder zu Brighton & Hove Albion hatte sich in den vergangenen Monaten aber zerschlagen.
Für Said El Mala überwiesen die Geißböcke damals knapp über zwei Millionen an Viktoria Köln. Eine Summe, die sie bei einem Transfer deutlich vervielfachen würden.
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