Uli Hoeneß hat die Transferspekulationen um Michael Olise mit großer Belustigung beiseite gewischt. Der Ehrenpräsident des FC Bayern schloss einen Verkauf des französischen Superstars einmal mehr kategorisch aus.

„Ich habe mich totgelacht“, sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Olise war in den vergangenen Wochen wiederholt mit Real Madrid in Verbindung gebracht worden, die L’Equipe in Frankreich sagte dem Offensivspieler gar die Bereitschaft für einen Wechsel nach.

Michael Olise gilt auch für Uli Hoeneß als gänzlich unverkäuflich
Michael Olise gilt auch für Uli Hoeneß als gänzlich unverkäuflichMichael Olise gilt auch für Uli Hoeneß als gänzlich unverkäuflich© IMAGO/Sven Simon

„Ich nachgeschaut, wie lange der Vertrag ist, noch drei Jahre“, erklärte Hoeneß: „Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm noch nicht mal reden.”

Hoeneß schwärmt vom besten Trio der Welt

Selbes gelte für Luis Díaz, der das Interesse des saudi-arabischen Topklubs Al-Hilal geweckt haben soll. „Wir müssten doch bescheuert sein“, sagte Hoeneß über einen möglichen Verkauf: „Da gibst du 70 Millionen aus und nimmst 120 ein und dann rennst du anderen hinterher, von denen du nicht weißt, wie sie bei uns einschlagen.“

Der FC Bayern befinde sich in der glücklichen Lage mit Olise, Díaz und Harry Kane „das beste Trio auf der Welt zu haben.“ Man müsse „mit dem Klingelbeutel geschlagen“ sein, wenn man über einen Transfer auch nur nachdenke.

Auch einen Abgang von Kane hält Hoeneß für weitgehend ausgeschlossen: „Ich habe mit Harry nicht gesprochen, aber ich höre, dass er sich super wohlfühlt. Und wir fühlen uns auch mit ihm super wohl. Es gibt eigentlich keine Grund, dass er im nächsten Jahr weggehen sollte. Zumindest kann ich keinen erkennen.“