Der FC Barcelona soll sich dazu entschieden haben, Marcus Rashford nach Ablauf der Leihe nicht fest zu verpflichten. Laut übereinstimmenden Medienberichten besitzen die Katalanen noch bis zum 15. Juni die Möglichkeit, den Engländer für eine Ablöse in Höhe von 30 Millionen Euro fest zu verpflichten. Doch dazu wird es offenbar nicht kommen, wie die für gewöhnlich gut informierte Barca-nahe Tageszeitung Mundo Deportivo berichtet.

Der ausschlaggebende Grund gegen eine Verpflichtung: Die Katalanen haben erst jüngst 80 Millionen Euro für die Verpflichtung von Offensivspieler Anthony Gordon investiert. Auch ein Nachfolger von Robert Lewandowski soll noch kommen, Wunschkandidat ist hierfür Atléticos Stürmer Julián Álvarez.

Parallel zur Entscheidung des FC Barcelona, den Transfer nicht zu vollziehen und die Kaufoption verstreichen zu lassen, hat Rashford bereits jegliche Verbindung zum Verein auf seinen Social-Media-Kanälen gelöscht.

Barcelona: Rashford hinterlässt Eindruck

Rashford hatte für den FC Barcelona in 49 Pflichtspielen 14 Tore und 14 Assists beigesteuert. Damit hatte er keinen kleinen Anteil an der Titelverteidigung in der spanischen LaLiga.

Auch der Champions-League-Ligaphase drückte der Engländer mit fünf Treffern und vier Assists seinen Stempel auf. Im Mai hatten sich noch die Anzeichen verdichtet, dass der Offensivspieler in Katalonien gehalten werden soll.

Barcelona hält sich die Tür aber offenbar grundsätzlich offen und habe Manchester United signalisiert, dass man zu einem späteren Zeitpunkt erneut sprechen könnte. Es wird wohl noch über die geringe Chance eines zweiten Leihjahres spekuliert.