Bahnt sich innerhalb der Bundesliga ein Torwart-Wechsel an? Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Wechsel von Werder-Bremen-Keeper Mio Backhaus zum SC Freiburg so gut wie durch sein.

Am Abend des verlorenen Europa-League-Finals gegen Aston Villa veröffentlichten sowohl die Bild als auch das Bremer Portal Deichstube entsprechende Meldungen.

Noah Atubolu verpasste mit dem SC Freiburg den Sieg im Europa-League-Finale
Noah Atubolu verpasste mit dem SC Freiburg den Sieg im Europa-League-FinaleNoah Atubolu verpasste mit dem SC Freiburg den Sieg im Europa-League-Finale© IMAGO/STEINSIEK.CH

Im Raum steht laut der Bild eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro, die durch Boni um weitere drei Millionen anwachsen könnte. Das wäre neuer Freiburger Rekord, der bisherige Rekordtransfer ist Ritsu Doan, der 2022 für 10,4 Millionen Euro von der PSV Eindhoven kam.

Ein Transfer des 22-Jährigen wäre ein deutlicher Hinweis darauf, dass Freiburg-Eigengewächs Noah Atubolu den Klub verlässt.

Atubolu verneint Wissen über Backhaus

Nach dem verlorenen Europa-League-Finale hat sich Atubolu im RTL-Interview zu dem vermeintlich beschlossenen Backhaus-Wechsel geäußert.

„Die Message ist mir auch neu, was ich gerade von Ihnen bekommen habe. Deswegen: Dazu kann ich gar nicht viel sagen “, konstatierte der Keeper: „Ich bin jetzt hier und wir haben gerade das Spiel verloren. Das ist etwas, mit dem ich mich überhaupt nicht beschäftige.“

Matthäus glaubt an England-Wechsel

Auch Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus äußerte sich im Anschluss zu der Thematik und erklärte, die Freiburger würden Backhaus wohl kaum als Nummer zwei holen.

„Atubolu hat schon in den letzten Wochen häufiger gesagt, dass die Premier League sein Traum ist. Dass es da sicher auch einige Kontakte gibt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass schon etwas abgeschlossen ist. Das wäre sonst auch schon durchgesickert. Aber er ist ganz sicher sehr an einem Wechsel von Freiburg zu einem Premier-League-Klub dran“, sagte Matthäus.

Der Vertrag von Atubolu in Freiburg läuft 2027 aus, im Sommer könnten die Breisgauer also noch einmal eine stattliche Ablösesumme verlangen.