Es war die Transfer-Saga des vergangenen Jahres. Bis zum Deadline Day 2023 hatte ein schon dicht vor dem Abschluss stehender Wechsel von Joao Palhinha zum FC Bayern Fans und Öffentlichkeit umgetrieben.

Der Nationalspieler Portugals, als Holding Six des damaligen Trainers Thomas Tuchel auserkoren, weilte bereits in München und stand vor der Vertragsunterschrift, als sich der FC Fulham dazu entschloss, Palhinha doch nicht ziehen zu lassen.

Im Gegenzug verlängerte der 28-Jährige, dessen Wechsel-Modalitäten für eine kolportierte Ablösesumme von 65 Millionen Euro längst geklärt schien, beim Klub aus der Premier League – und die Verbindung zum deutschen Rekordmeister riss vorerst ab.

In einem Interview mit Flashscore ließ Palhinha nun jedoch aufhorchen und befeuerte Spekulationen zu einer denkbaren erneuten Wende. „Ich weiß nicht, ob es eine geschlossene Tür ist oder nicht, alles im Fußball ist sehr unsicher“, meinte der defensive Mittelfeldmann.

Fokus auf der Europameisterschaft

Zunächst wolle er sich aber „auf die Europameisterschaft konzentrieren“, um dort „einen guten Eindruck zu hinterlassen“. Nicht ausgeschlossen, dass auch der FC Bayern besonders auf die Leistungen Palhinhas schauen wird.

„Die Leute kennen mich schon. Die Tatsache, dass ich in der Premier League spiele, bedeutet, dass ich in einem sehr großen Schaufenster stehe, wahrscheinlich dem größten von allen. Die Europameisterschaft ist auch ein Schaufenster, das jeder auf der ganzen Welt verfolgt“, so Palhinha weiter.

Mit 39 Pflichtspieleinsätzen zählte der Sechser in diesem Jahr zu den absoluten Leistungsträgern beim FC Fulham. Dank seines geschätzten Marktwertes von 55 Millionen Euro dürfte ein möglicher Transfer im Sommer eine hohe Ablösesumme nach sich ziehen.