Paris Saint-Germain hat sich im Werben um ein Toptalent offenbar unter anderem gegen vier Klubs aus der Bundesliga durchgesetzt. Der französische Meister wird sich womöglich die Dienste von Allen Obando aus Ecuador sichern.

Der 17-Jährige spielt aktuell in seiner Heimat bei Barcelona SC. Das Interesse von PSG bestätigte Klub-Präsident Antonio Alvarez auf einer Pressekonferenz: „Die Gerüchte um PSG sind wahr. Sie sind sehr interessiert an Allen Obando und haben ein Angebot abgegeben, das den Erwartungen des Vereins entspricht. Es war ein ziemlich aggressives Angebot.“

Dann gab Alvarez auch noch bekannt, wer sonst noch so im Rennen um den Youngster (gewesen) sei. Neben Borussia Dortmund sollen das drei weiter Klubs aus Deutschland sein: „Es bestand keine Eile. Informationen wurden zu der Zeit mit Juventus, Borussia Dortmund, Hoffenheim, Leipzig und Stuttgart ausgetauscht.“

Paris sticht deutsche und englische Klubs aus

Auch Crystal Palace habe die Erwartungen seines Klubs erfüllt, sei aber „nicht so aggressiv“ gewesen wie Paris.

Obando soll rund 6,5 Millionen Euro kosten, wird in Ecuador berichtet. Nun soll die Familie den Deal final verhandeln. Wechseln könnte der Mittelstürmer erst, wenn er 18 Jahre alt ist. Bis dahin werde er sich auf die Olympia-Qualifikation und Barcelona konzentrieren, meinte Alvarez.

Obando war schon im Alter von 16 Jahren zu seinem Debüt bei den Profis gekommen.