Serhou Guirassy trifft derzeit wie er will. In den ersten fünf Liga-Spielen hat er bereits den Torrekord von Robert Lewandowski eingestellt.

Diese Leistung weckt schon jetzt großes Interesse. Zwar besitzt der Stürmer beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2026, hat aber laut übereinstimmenden Medienberichten eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro im nächsten Sommer.

Das könnte sich jedoch bald ändern. Laut der Bild plant der Klub, seinem Star-Spieler diese Klausel abzukaufen. Dabei soll auch der neue Investor Porsche helfen.

Bleibt Guirassy dank Porsche?

Der VfB und der Autohersteller einigten sich im Sommer auf einen Einstieg. Dem Verein winkt dabei eine Summe von bis zu 100 Millionen Euro.

Einen Teil der Summe soll nun wohl genutzt werden, um Guirassy mit einem neuen Arbeitspapier auszustatten. Dabei winkt dem 27-Jährigen laut des Berichts eine saftige Gehaltserhöhung und eine Einmalzahlung. Auch eine Rolle als Markenbotschafter für Porsche steht im Raum.

Eine Einigung könnte sich aber noch hinziehen, denn noch ist der Investoren-Deal von der DFL nicht offiziell bestätigt worden.

Streitpunkt soll die Einordnung von Porsche, das ein Tochterunternehmen von Volkswagen ist, sein. Wenn der Sportwagenhersteller als Teil des VW-Konzerns eingestuft wird, könnte der VfB nur maximal zehn Prozent seiner Anteile veräußern und würde so entsprechend weniger Geld bekommen.