Kuriose Szene beim Wimbledon-Halbfinale von Alexander Zverev gegen Arthur Fery! Zu Beginn des zweiten Satzes hat ein Balljunge für die Wiederholung eines Ballwechsels gesorgt.

Beim Stand von 30:0 für Fery im dritten Spiel servierte er und Zverev retournierte unglücklich mit seinem Schlägergriff. Fery lief zum kurz hinter dem Netz aufkommenden Ball, doch bevor der Brite ihn traf, sprang der Balljunge am Netz auf und irritierte damit den Spieler.

Beim Wimbledon-Halbfinale von Alexander Zverev kommt es zu einer ganz seltenen Szene
Beim Wimbledon-Halbfinale von Alexander Zverev kommt es zu einer ganz seltenen SzeneBeim Wimbledon-Halbfinale von Alexander Zverev kommt es zu einer ganz seltenen Szene© IMAGO/Shutterstock

Wimbledon: Balljunge steht zu früh auf

Er spielte den Ball in Zverevs Hälfte und riss danach die Arme hoch. Der Deutsche schlug ihn anschließend nur ins Aus. Die Schiedsrichterin musste aber aufgrund des verfrühten Handelns des Balljungen den Ballwechsel wiederholen lassen – sehr zum Unmut von Fery.

„Da ist der Balljunge aufgestanden und deswegen gibt es Wiederholung. Eine ganz seltene Szene“, meinte Amazon-Prime-Kommentator Markus Theil und fügte hinzu: „Er steht auf und das stört Fery, er hatte den Return schon im Aus gesehen.“

„Das Ballkind schämt sich“

Experte Michael Stich sagte: „Das Ballkind schämt sich.“ Theil führte weiter aus: „Es tut mir so leid, die machen hier zwei Wochen einen Top-Job.“

Besonders bitter für Fery: Statt 40:0 für ihn verlor der Brite noch sein Aufschlagspiel und gab in der Folge auch den zweiten Satz mit 2:6 ab. Zverev ließ ihm kaum den Hauch einer Chance.

Im dritten Satz behielt Zverev mit 6:4 die Oberhand und zog damit erstmals in seiner Karriere ins Wimbledon-Finale ein.