Jannik Sinner hat den Wimbledon-Start überstanden, musste dafür aber bis in den fünften Satz gehen. Die Nummer eins schlug Miomir Kecmanovic 4:6, 6:3, 6:7 (6:8), 6:2, 6:3. Der Titelverteidiger lag dabei aber zwischenzeitlich mit 1:2 in Sätzen zurück.
Im dritten Satz kam es zudem zur Schrecksekunde: Sinner rutschte bei einer Richtungsänderung aus und blieb kurz auf dem Rasen liegen. „Ich hätte mich verletzen können, ich hatte Glück“, sagte er danach. (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER)
Der Italiener meinte, dass ihm seine Vergangenheit als Skifahrer auf dem rutschigen Grün teilweise helfen könne.
Wimbledon: Sinner spricht über seinen Sturz
„Es gibt Bewegungen, die du nicht kontrollieren kannst – das ist Instinkt. Skifahren kann einem in bestimmten Situationen helfen, aber nicht, wenn man stürzt. Dann hat man keinerlei Kontrolle mehr“, erklärte Sinner.
Nach dem 1:2-Satzrückstand steigerte sich der Italiener und drehte die Partie. Satz vier ging klar an Sinner, im fünften hielt er den Serben auf Distanz. So stand der Favorit trotz Wackler am Ende in Runde zwei.