Riesige Überraschung bei den French Open in Paris! Für Australian-Open-Siegerin Elena Rybakina ist das Turnier sensationell schon beendet. Die Kasachin unterlag der Ukrainerin Yuliia Starodubtseva 3:6, 6:1, 6:7 (4:10).
Die an Position zwei gesetzte Rybakina gab ihr Match nach einem ordentlichen Start aus der Hand und leistete sich 71 unerzwungene Fehler – zu viele, um weiter um den Titel mitreden zu können. Der Matchball sagte alles aus. Rybakina haute drauf und verschlug schließlich eine Vorhand aus dem Lauf neben die Linie. Und die Gegnerin? Die traute sich fast gar nicht, sich richtig zu freuen. Sie beließ es schüchtern bei einer Faust.
Dabei war es ein Duell der völligen Gegensätze. Denn die 26 Jahre alte Starodubtseva hatte in ihrer Karriere noch nie gegen eine Kontrahentin gewonnen, die zu den besten Zehn der Weltrangliste gehört.
Rybakina bei French Open als Favoritin gehandelt
Nun spielte die Ukrainerin trotz des Krieges in ihrer Heimat aber das Match ihres Lebens und steht in der 3. Runde. Dort wird sie auf die US-Spielerin Hailey Baptiste oder die Chinesin Xiyu Wang treffen.
Zuletzt hatte sich ein solch schwacher Auftritt von Rybakina nicht angedeutet. Die 26-Jährige galt für viele Experten als Favoritin für das Turnier. Hinter Dominatorin Aryna Sabalenka rangiert die Kasachin dank einer starken Saison auf Rang zwei der Rangliste.
Die Bilanz in dieser Saison war vor dem Start der French Open bei 30 Siegen und nur sieben Niederlagen. Das brachte ihr zwei Titel seit Januar ein und mehr als vier Millionen US-Dollar an Preisgeld.