Der Aufschlag läuft wie geschmiert: 19 Asse donnerte Alexander Zverev bei seinem Drittrundeneinzug gegen den Tschechen Tomas Machac auf den roten Sand – und ließ beim 6:4, 6:2, 6:2 am späten Mittwochabend nie einen Zweifel am Sieger.
Für Eurosport-Experte Boris Becker ist aber ein anderer, verbesserter Aspekt im Spiel des Weltranglistendritten aus Hamburg wichtiger beim Angriff auf den ersten Grand-Slam-Titel. „Für mich ist es sein Returnverhalten. Das ist jetzt deutlich besser, als es früher war“, sagte der sechsmalige Majorsieger.
Zverev mehr variabel und aggressiv
Zverev hatte sich Ende der vergangenen Saison mit seinem Team zusammengesetzt und gemeinsam Veränderungen angestoßen. Mit größerer Aggressivität, härteren Schlägen von der Grundlinie und einer größeren Variabilität in seinem Spiel peilt er den großen Coup an. Gegen Machac hatte er mit seinen vier Stopps eine perfekte Ausbeute.
„Ich bin zufrieden damit, wo ich stehe“, sagte Zverev: „Ich weiß, dass es von Runde zu Runde eine schwierigere Runde wird. Aber ich muss meinem Spiel selber vertrauen.“