Gibt es für Novak Djokovic doch noch ein Happy End?

In rund drei Wochen starten die Australien Open, das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres. Noch ist unklar, ob der Weltranglistenerste dort antreten darf. Grund sind die Corona-Regeln – nur geimpfte Spieler dürfen in Down Under antreten.

Bei Djokovic ist dies zumindest fraglich – doch offenbar gibt es Hoffnung, dass der 34-Jährige in Melbourne so oder so antreten kann. Die serbische Zeitung Blic kündigte an, dass bis Ende des Jahres Klarheit herrschen soll.

Dabei geht sie nun sogar einen Schritt weiter und kündigte an: „Die mehrmonatige Saga geht offenbar zu Ende – zum Wohle aller echten Tennisfans.“ Als Quelle wird das nahe Umfeld von Djokovic angegeben.

Kyrgios: Australian Open ein Desaster ohne Big 3

Demnach stünden die Bosse der Australian Open mit den Behörden in Kontakt, um eine Sondergenehmigung zu bekommen – im Bewusstsein, dass eine Absage der Nummer 1 ein schwerer Verlust für das Turnier wäre.

Australiens Tennisprofi Nick Kyrgios, der nicht gerade als Freund des Serben gilt, hatte bereits bei der Zeitung Melbourne Age über ein mögliches Fernbleiben von Djokovic, Roger Federer und Rafael Nadal gesagt: „Es wäre ein absolutes Desaster für die Fans und alle, die Tennis genießen.“

Zumindest Nadal soll sich nach überstandener Corona-Infektion aber in Kürze auf den Weg nach Australien machen. Federer fehlt verletzungsbedingt.

Djokovic: Ausnahme aus medizinischen Gründen?

Die einzige Chance für Djokovic wäre im Falle einer fehlenden Impfung eine Ausnahme aus medizinischen Gründen. Die Entscheidung des Bundesstaates Victoria stünde laut des serbischen Medienberichts noch aus, soll aber bald fallen.

Djokovic hat seinen Impfstatus bisher öffentlich nicht preisgegeben wollen. Sein Vater Srdjan hatte im serbischen Fernsehen jedoch von „Erpressung“ durch die Veranstalter gesprochen und erklärt, sein Sohn werde „wahrscheinlich nicht“ nach Australien reisen.

Seine Teilnahme am ATP Cup in Sydney hat der 20-malige Grand-Slam-Sieger bereits abgesagt.