Alexander Zverev muss nach seinem überraschenden Aus beim ATP-Masters in Montreal Kritik einstecken. Die ehemalige Weltranglistenerste im Doppel, Rennae Stubbs, nahm den deutschen Tennisprofi nach dessen Niederlage gegen Tallon Griekspoor öffentlich ins Visier.

Zverev war bei seinem ersten Turnier seit dem verlorenen Wimbledon-Finale bereits in seinem Auftaktmatch gescheitert. Danach sprach der 29-Jährige über die Bedingungen in Montreal und die verwendeten Wilson-Bälle, die sich von den zuletzt in Wimbledon eingesetzten Dunlop-Bällen unterscheiden. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass dies nicht die Hauptursache für die Niederlage gewesen sei und er derzeit nicht seine beste Form erreiche.

Alexander Zverev gewann im Sommer 2026 die French Open
Alexander Zverev gewann im Sommer 2026 die French OpenAlexander Zverev gewann im Sommer 2026 die French Open© IMAGO/ZUMA Press

Das ließ Stubbs nicht gelten. In ihrem Podcast kritisierte die Australierin die Aussagen des Deutschen scharf: „Jedes Mal, wenn er verliert, gibt es immer eine verdammte Ausrede.“

Besonders die Verweise auf die Bälle stießen ihr auf. „Habt ihr jemals Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer oder Serena Williams nach einer Niederlage die Bälle verantwortlich machen hören? Was machen wir hier eigentlich? Ja, die Bälle sind anders, aber das gilt für beide Spieler“, sagte Stubbs.

Stubbs fordert mehr Anpassungsfähigkeit

Gemeinsam mit ihrer Podcast-Kollegin Caitlin Thompson verwies Stubbs auf ein bekanntes Zitat von Tennis-Ikone Billie Jean King: „Champions passen sich an.“ Genau das erwarte sie auch von Spitzenspielern.

„Dann spann deine Saiten eben härter oder finde eine andere Lösung“, sagte Stubbs in Richtung Zverev. Jeder Profi kenne die Unterschiede zwischen den Turnieren. Nach Wimbledon verhalte sich das Spiel mit den in Nordamerika verwendeten Bällen anders, dennoch müsse man sich darauf einstellen.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.