In Roland-Garros holte Alexander Zverev sich zum ersten Mal einen Grand-Slam-Titel. Ein langersehnter Triumph. Wie der Tennis-Star verriet, erlebte er vor dem Finale extrem harte Stunden.
„Bis zu dem Moment, wo ich gewonnen habe, war es eigentlich kein schöner Tag. Ich hatte so viel Stress, irgendwo auch Panik in mir“, erklärte der Hamburger im Gespräch mit YouTuber und Streamer Knossi. Eigentlich sei er mit seinen Nerven während des Turniers gut klargekommen. Ebenso damit, dass er durch das frühe Ausscheiden von Sinner und Djokovic zum Favoriten wurde.
„Bis zum Finale. Am Finaltag habe ich kaum geschlafen.“ Auch beim Warm-up vor dem Match gegen Flavio Cobolli habe Zverev mit sich zu kämpfen gehabt: „Ich habe mich gefühlt wie ein Anfänger und kein Gefühl gehabt, was meinen Körper angeht.“
Der große Druck auf Zverev, endlich den Grand-Slam-Titel zu holen, machte sich bemerkbar. „Ich war so nervös. Ich war so angespannt, weil ich wusste: Ich spiele ein Finale nicht gegen Alcaraz, nicht gegen Sinner. Ich spiele im Finale gegen Flavio Cobolli, gegen den ich eigentlich gewinnen muss“, erzählte Zverev.
Zverev bewältigt Roland-Garros-Drama
„Er ist ein super Spieler, ein hervorragender Typ„, schob er schnell hinterher. „Aber das Finale muss ich gewinnen. Da war massiver Druck. Man weiß auch nicht, wie viele Chancen man noch bekommt.“
Die Chance nutzte Zverev und gewann nach einem hochdramatischen Kraftakt in fünf Sätzen. Für Zverev fand der harte Tag also das bestmögliche Ende: „Da war einfach nur Freude.“