Schwimm-Olympiasieger Lukas Märtens hat seinen Start bei der Kurzbahn-WM in Budapest aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Der 22-Jährige, der im Sommer Gold über die 400 m Freistil in Paris gewonnen hatte, kann aufgrund einer Erkältung nicht an den Wettkämpfen teilnehmen. Das teilte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) am Dienstag mit.

„Ich hatte die ganze Nacht Halsscherzen, musste husten und bin dann mit Gliederschmerzen aufgewacht“, sagte der Magdeburger. In Abstimmung mit Mannschaftsärztin Barbara Gellrich und Bundestrainer Bernd Berkhahn wurde die sofortige Heimreise beschlossen.

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67c84a6c08099e1d68230a0f9e42d0d43e1fcc60-ipad.jpgLukas Märtens war in Paris zu Gold geschwommen

Schwimmen: Märtens sagt WM ab

Am Dienstag sollte Märtens eigentlich mit der 4x100m-Freistilstaffel ins Becken steigen. Das erste Einzelrennen über seine olympische Goldstrecke 400 m Freistil hätte am Donnerstag angestanden.

„Ich bin ja einer, der immer Bock hat und auch mal mit Wehwehchen startet. In diesem Zustand macht es aber einfach keinen Sinn, einen Wettkampf zu schwimmen“, sagte Märtens, der die WM nach einer langen Sommerpause und einer Nasenoperation als „Trainingswettkampf“ vorgesehen hatte.

Im Sommer hatte sich Märtens auf der Langbahn bei den Sommerspielen in Paris zum ersten deutschen Schwimm-Olympiasieger im Becken seit 1988 gekrönt.