Trine Vingegaard macht sich große Sorgen um die mentale Gesundheit im Radsport und besonders um die ihres Mannes Jonas Vingegaard, der bereits zweimal die Tour de France gewinnen konnte.

In einem Interview mit dem dänischen Sender Viaplay schilderte sie, wie groß der Stress für die Radfahrer sei. Speziell das ständige Reisen und der enorme Leistungsdruck, könne für die Sportler zu einer extremen Belastung werden.

Trine Vingegaard (o.) kritisiert den Radsport
Trine Vingegaard (o.) kritisiert den Radsport Trine Vingegaard (o.) kritisiert den Radsport © IMAGO/Ritzau Scanpix

„Jonas liebt Radfahren, aber er muss sich auch im Leben abseits der Strecke entfalten können, was mit der extremen Belastung nicht so einfach ist“, sagte die ehemalige Ruderin, die ihren Mann auch als Managerin betreut.

Zugleich rückte sie ein viel diskutiertes Interview aus dem Vorjahr zurecht: „Die Leute haben dieses Interview falsch verstanden. Es geht vor allem darum, dass Jonas introvertiert ist und all diese Reisetage hasst. Es geht nicht darum, dass er zu Hause bei seiner Familie sein MUSS.“

Frau von Vingegaard kritisiert Trainingsmethodik

„Das Training sollte nicht an den 250 anderen Tagen im Jahr eine Pflichtaufgabe sein“, findet Trine Vingegaard. Ein spezieller Dorn im Auge sind ihr dabei die wiederkehrenden Team-Trainingslager, insbesondere in der Höhe.

Alternativen sieht sie vor allem in moderner Trainingssteuerung: „Man kann eine Höhenkammer benutzen, sie auf 3.000 Meter einstellen und zu Hause bleiben.“

„Das hilft, Reisen und Stress zu vermeiden. Es geht darum, die bereits verfügbare Technologie intelligenter zu nutzen“, erklärte die 40-Jährige.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.