Andrés Iniestas Woche überaus ereignisreich zu nennen, wäre eine fürchterliche Untertreibung: Seit Mittwoch ist der 42-Jährige offiziell Trainer des Fußball-Zweitligisten Gulf United FC in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Und am Donnerstag – unmittelbar vor Spaniens WM-Match gegen Österreich – verfolgte die Barca-Ikone in seiner Herzensstadt Barcelona die Teampräsentation der Tour de France. Als Miteigentümer der NSN-Mannschaft feiert der Welt- und Europameister seine Premiere bei der Frankreich-Rundfahrt.
„Ich bin sehr aufgeregt. Das ist ein ganz spezieller Moment für mich, vor allem weil es hier in Barcelona passiert“, sagte der einstige Mittelfeld-Magier beim Pressetermin seines Teams: „Ich kann da als Fan sprechen – die Tour ist das spektakulärste Event im Radsport, und ich bin sehr froh, dass ich ein Teil davon sein kann.“
Iniesta: „Fußball und Radsport haben durchaus ihre Gemeinsamkeiten“
Die von Iniesta mitgegründete Sport- und Eventagentur NSN hatte im Vorjahr als Haupt- und Namenssponsor das Israel-Premier Tech übernommen. „Radsport hat mir schon immer viel bedeutet. Als Kind habe ich die Toursiege von Miguel Indurain miterlebt“, sagte Iniesta: „Fußball und Radsport haben durchaus ihre Gemeinsamkeiten. Aber ich würde sagen, dass der Radsport härter ist.“
Star des NSN-Teams bei der am Samstag beginnenden Tour ist Biniam Girmay. Der Sprinter aus Eritrea hatte 2024 drei Etappen und das Grüne Trikot gewonnen – daran will er nun mit und für Iniesta anknüpfen.
„Das ist mein großes Ziel, und dafür habe ich seit dem Saisonstart sehr viel gearbeitet“, sagte der 26-Jährige.