Clément Berthet wollte nach Platz 25 und 36 bei seinen vergangenen beiden Tour-Starts diesmal wieder ein Ausrufezeichen setzen – doch für den 28-Jährigen ist die Tour de France nach dem Auftakt bereits wieder beendet. Im Mannschaftszeitfahren durch Barcelona kam es in der Teamreihe von Groupama-FDJ United zu einem Zwischenfall. Berthet stürzte und musste nun wegen den Nachwirkungen seines Sturzes aufgeben. Sports.fr schreibt von einer Gehirnerschütterung.
Am Ende der Gruppe hatte Berthet mit Teamkollege Guillaume Martin-Guyonnet eingehakt, beide gingen zu Boden. Berthet setzte sein Rennen zwar fort, kam aber als 111. ins Ziel – mit blutender rechter Schulter und rechter Hüfte. Am Abend teilte Groupama-FDJ United mit, dass der Franzose Untersuchungen des Teamarztes nicht bestanden habe und deshalb nicht zur zweiten Etappe antreten dürfe.
Damit stehen am Sonntag in Tarragona nur noch 183 Fahrer am Start. Martin-Guyonnet, der ebenfalls zu Boden ging, soll hingegen weiterfahren können. Sportlich rettete Groupama-FDJ United den Tag mit Rang acht im Teamzeitfahren, der französische Meister Romain Grégoire wurde Zwölfter.
Große Enttäuschung nach Berthet-Ausfall
Trainer Anthony Bouillod kommentierte: „Wir wussten, dass ihm das Finale liegt, und deshalb haben wir die Strategie so angepasst. (…) Er hat ein starkes Finish hingelegt. (…) Der Sturz von Clément und Guillaume ist natürlich eine riesige Enttäuschung.“
Berthet war einer der zentralen Helfer von Kapitän Gregoire.