Schreckmoment für Xandro Meurisse bei der Tour de France: Der 34-jährige Belgier hatte das Einzelzeitfahren der 16. Etappe über 26,1 Kilometer noch regulär beendet, doch kurz nach dem Finish folgte der Schock.
Als Meurisse den Zielbereich verlassen wollte, wurde er in Thonon-les-Bains von einem Auto eines Zuschauers von hinten erfasst. Der Belgier stürzte zu Boden und zog sich laut Team-Umfeld mehrere Schnitt- und Schürfwunden sowie Prellungen zu. Sein Rad wurde bei dem Zusammenstoß vollständig zerstört, auch Teile der Rennkleidung waren anschließend zerfetzt.
Polizei kommt zum Unfallort
Nach Angaben aus dem Umfeld des Teams erschien die Polizei am Unfallort. Bilder, die später in sozialen Netzwerken kursierten, zeigten die Schäden an Material und Körper. Vorbehaltlich der abschließenden medizinischen Bestätigung wird davon ausgegangen, dass Meurisse zur 17. Etappe wieder antreten kann.
Der Vorfall erinnert an eine weitere heikle Szene rund um dieselbe Etappe: US-Profi Brandon McNulty (UAE Team Emirates-XRG) war bereits vor dem Start des Zeitfahrens bei einer Ausfahrt auf dem Kurs in eine Kollision mit einem Auto verwickelt. Nach Medienberichten blieb McNulty dabei weitgehend unverletzt, dennoch sorgte der Zwischenfall im Umfeld der Tour erneut für Aufsehen.