Glück im Unglück für Tadej Pogacar! Nach dem brutalen Schlussanstieg des letzten Alpen-Krachers nach La Plagne wäre der Titelverteidiger der Tour de France im Ziel fast von einem Helfer umgerannt worden.

Der Slowene beendete die 19. Etappe am Hinterrad seines Dauerrivalen Jonas Vingegaard als Dritter, den Tagessieg sicherte sich der Niederländer Thymen Arensman mit zwei Sekunden Vorsprung. Letztgenannter drohte direkt nach der Zieldurchfahrt umzukippen, weshalb ein Tour-Offizieller herbeieilte, um ihn zu stützen.

Im Zielraum stieß Tadej Pogacar mit einem Helfer zusammen
Im Zielraum stieß Tadej Pogacar mit einem Helfer zusammenIm Zielraum stieß Tadej Pogacar mit einem Helfer zusammen

TV-Bilder zeigen, dass der Helfer den von hinten heranrollenden Pogacar übersah, ihn an der Schulter streifte und dabei beinahe aus dem Gleichgewicht brachte.

Pogacar entgeht Sturz

Doch der Superstar konnte einen Sturz gerade noch verhindern und kam kurz hinter Arensman zum Stehen. Der Niederländer hingegen sackte wenig später kraftlos zu Boden.

Vor den letzten beiden Etappen ist Pogacar der vierte Gesamtsieg nur noch theoretisch zu nehmen. Sein Vorsprung auf Verfolger Vingegaard beträgt 4:24 Minuten, während die letzten zwei Tage im Normalfall keine großen Hürden mehr darstellen.