Diese Szenen erinnern etwas an einen Horrorfilm!
Mit einem blutverschmierten Gesicht und Blutspritzern auf dem Trikot überquerte Mathias Vacek am Freitagnachmittag die Ziellinie beim Zeitfahren der Belgien-Rundfahrt in Beveren.
Die Bilder sehen jedoch deutlich schlimmer aus, als es eigentlich ist. „Ich hatte eine blutige Nase“, sagte das tschechische Radsport-Talent bei der belgischen Zeitung Sporza über den Grund für sein blutverschmiertes Antlitz. Weder ein Sturz noch ein Zusammenstoß mit einem Hindernis waren Grund für die Blutungen. Der 21-Jährige sagte: „Ich fühle mich gut, aber vielleicht hat mir das heiße Wetter heute nicht gut getan.“
„Manchmal ist dein Körper gegen dich“
Auf Instagram schrieb der Führende der Jugendwertung: „Manchmal ist dein Körper gegen dich und du musst damit klarkommen.“ Trotz des kleinen Zwischenfalls landete er beim Zeitrennen auf dem 15. Platz und verteidigte somit sein gelbes Trikot.
Deshalb durfte er nach dem Rennen ebenfalls das Podium betreten. Allerdings erschien er mit sauberem Gesicht und neuem Oberteil.
„Es war nicht das Zeitfahren, das ich mir erhofft hatte, aber in der Gesamtwertung bin ich immer noch in guter Form. Ich werde weiter kämpfen, bis wir am Sonntag in Brüssel ins Ziel kommen“, schrieb der 21-Jährige.