Auf der zweiten Etappe der Étoile-de-Bessèges kam es 25 Kilometer vor dem Ziel im französischen Aubais zu einem Massensturz auf einer Brücke – bei dem Valentin Ferron den Schock seines Lebens erlitt. (NEWS: Alles Wichtige zum Radsport)
Der französischen Rad-Profi Valentin Ferron flog von seinem Rad und hing über das Geländer der Brücke. Mit vereinten Kräften wurde der Fahrer der Equipe Total Energies wieder nach oben gezogen.
Die Brücke war nicht hoch, der Sturz wäre nicht lebensgefährlich gewesen, was Ferron in der Verwirrung des Moment aber auch nicht klar sein konnte.
„Ich weiß immer noch nicht, wie das alles überhaupt passiert ist“, berichtete er später Cyclingnews: „Ich hatte schon Panik, es war eine ziemlich beängstigende Situation. Ich glaube, mir war irgendwie klar, dass es kein tiefer Fall gewesen wäre, aber leicht zu verarbeiten war es nicht. Nach jedem Sturz geht viel in deinem Kopf vor – und das alles noch, wenn du von einer Brücke hängst: Das ist nochmal was anderes.“
Rennabbruch 25 Kilometer vor Ziellinie
Letztlich kam Ferron mit den Schrecken und „leichten oberflächlichen Wunden davon“, wie sein Team mitteilte. Für ihn und den Rest des Feldes war die Situation dennoch folgenschwer.
Da gleich mehrere Athleten zu Boden gingen und medizinische Hilfe in Anspruch nehmen mussten, waren nach Berichten von Eurosport zufolge alle verfügbaren Krankenwagen im Einsatz. Die Rennleitung entschied sich daher für den Abbruch, da im Falle eines weiteren Sturzes keine medizinische Versorgung mehr garantiert gewesen wäre
Das Feld rollte die letzten 25 Kilometer bis über die Ziellinie in Aubais, Auftaktsieger Arnaud De Lie (Lotto Dstny) blieb Gesamtführender vor Mads Pedersen (Trek-Segafredo).