Die französische Taekwondo-Olympiasiegerin Althea Laurin ist nach drei verpassten Dopingtests für 20 Monate gesperrt werden. Wie die Nationale Anti-Doping-Agentur AFLD mitteilte, habe die 24-Jährige die Sanktion akzeptiert. Laurin muss damit bis zum 9. Oktober 2027 aussetzen.
„Das ist eine schwierige Situation für mich. Eine so lange Pause wird meine Karriere sicherlich beeinflussen“, sagte Laurin im Hinblick auf Olympia 2028 in Los Angeles dem Radiosender RMC.
Laurin bezwang deutsche Medaillenhoffnung
Die Weltmeisterin von 2023 hatte bei den Sommerspielen in Paris vor heimischem Publikum Gold in der Klasse über 67 kg gewonnen.
Im Viertelfinale besiegte Laurin, die 2021 in Tokio bereits Bronze geholt hatte, die dabei die deutsche Medaillenhoffnung Lorena Brandl, die später den Kampf um Bronze verlor und Fünfte wurde.