Eiskunstlaufstar Ilia Malinin hat nach seiner verpatzten Olympia-Kür mentale Gesundheitsprobleme angedeutet. „Auf der größten Bühne der Welt führen selbst die anscheinend Stärksten innerlich unsichtbare Kämpfe. Selbst die schönsten Erinnerungen können vom Lärm überschattet werden“, schrieb der 21 Jahre alte Weltmeister bei Instagram.

Malinin sprach konkret von „niederträchtigem Online-Hass“, dieser „greift die Psyche an, und Angst zieht sie in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, angesichts des endlosen, unerträglichen Drucks die Fassung zu bewahren. All das staut sich auf, während diese Momente an einem vorbeiziehen, und führt unweigerlich zum Zusammenbruch.“

Malinin unterlegte seinen Beitrag mit einem kurzen Video. Darin sind Jubelbilder von ihm zu sehen, die immer wieder von kurzen Schwarz-Weiß-Sequenzen unterbrochen werden, in denen er sich verzweifelt an den Kopf fasst. Der als „Vierfach-Gott“ gefeierte Malinin hatte in Mailand nach einer komplett missratenen Kür nur den achten Platz belegt.

Eiskunstlaufstar Malinin mit vager Andeutung

Hass im Internet während Olympia ist ein internationales Problem. Diverse Athleten haben damit zu kämpfen. Besonders prominent waren in den vergangenen Tagen die Fälle von US-Sportlern, die sich kritisch über ihre Regierung unter Präsident Donald Trump geäußert hatten.

Malinin beendete seinen Post jedoch mit der Unterschrift „erscheint am 21. Februar 2026“. Ob der Team-Olympiasieger damit vage andeuten wollte am traditionellen Olympia-Schaulaufen am Samstag teilzunehmen oder ein ausführlicheres Statement plant, ließ er offen.

Normalerweise treten beim Schaulaufen nur die Einzel-Medaillengewinner auf und werden vereinzelt durch einen Viertplatzierten oder Läufer aus dem Gastgeberland unterstützt. Womöglich haben Malinins Erfolge der jüngeren Vergangenheit ihm auch eine Teilnahme gesichert.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)