Eine weitere große Tennis-Karriere ist auf großer olympischer Bühne zu Ende gegangen: Einen Tag nach dem Aus von Angelique Kerber bei den Sommerspielen in Paris verabschiedete sich auch der Brite Andy Murray.

Ein Happy End mit einem Spiel um Medaillen blieb ihm dabei verwehrt: Der zweimalige Einzel-Olympiasieger unterlag mit Dan Evans im Viertelfinale des Doppel-Wettbewerbs Taylor Fritz und Tommy Paul aus den USA 2:6, 4:6.

Letzter Auftritt in Paris

Der 37 Jahre alte Murray, der 2012 sowie 2016 und damit als einziger Tennisspieler zweimal Einzelgold geholt hatte, war in Paris nicht als Solist angetreten. Kurz vor den Sommerspielen hatte der Schotte angekündigt, dass nach Paris Schluss sei. Murray hat sein letztes Einzelmatch auf der Tour im Juni beim Rasenturnier im Londoner Queen’s Club gespielt. Eine Rückenverletzung zwang ihn zur Aufgabe und zur Absage seiner Teilnahme in Wimbledon.

Ein Karriere voller Höhepunkte

Dort war er bereits gebührend verabschiedet worden. Murray hatte 2013 für eine Erlösung gesorgt, weil er als erster Brite nach 77 Jahren wieder den Rasenklassiker im Einzel gewonnen hatte. 2016 wiederholte er den Triumph.