Emotionale Szenen beim Judo-Wettbewerb in Paris! Die japanische Topfavoritin und Gold-Kandidatin Uta Abe hat erstmals seit sieben Jahren einen internationalen Wettkampf verloren und ist anschließend tränenüberströmt in den Armen ihres Trainers zusammengebrochen.

Im Achtelfinale der Damen bis 52 Kilogramm unterlag die Olympiasiegerin von Tokio 2021 mit 1:10 gegen die Usbekin Diyora Keldiyorova und ließ ihren Emotionen freien Lauf. Unter tosendem Applaus verließ Abe die Matte und konnte ihre Tränen nicht zurückhalten.

Uta Abe (l.) weint in den Armen ihres Trainers
Uta Abe (l.) weint in den Armen ihres TrainersUta Abe (l.) weint in den Armen ihres Trainers

Tränen-Ausbruch von Gold-Favoritin

Abe schrie laut um sich und weinte bitterlich in die Arme ihres Trainers, der sie minutenlang versuchte zu trösten. Immer wieder schrie die Japanerin vor Trauer und Wut auf, die Mikrofone in der Champs-de-Mars Arena fingen sämtliche emotionale Ausbrüche ein.

Die 24-Jährige war 2018, 2019, 2022 und 2023 stets Weltmeisterin und wollte in Paris ihr zweites olympisches Gold in Folge gewinnen. Ihr Traum platzte gegen die usbekische Athletin, die wenig später im Viertelfinale auch die deutsche Judoka Mascha Ballhaus mit 10:0 bezwingen sollte.