Russen-Ärger wegen IBU-Entscheidung
Die IBU lässt russische und belarussische Athleten weiterhin nicht starten. Aus Russland ist scharfe Kritik zu vernehmen.
Russland und Weißrussland bleiben im Biathlon weiter gesperrt – und die Internationale Biathlon-Union (IBU) will das Thema nicht einmal auf ihrem kommenden Kongress behandeln. Der Weltverband hält damit an der seit Kriegsbeginn in der Ukraine 2022 gültigen Linie fest. Russische und belarussische Athletinnen und Athleten bleiben von den internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen.
Die Entscheidung sei im IBU-Vorstand bedingungslos abgesichert, bestätigte der norwegische Vorstandsvorsitzende Tore Böygard dem Sender NRK. Demnach ist keine erneute Grundsatzdebatte über eine Rückkehr geplant. Stattdessen soll es laut der IBU lediglich eine Abstimmung geben, um „das Mandat des Vorstands zu verlängern, die Situation zu überwachen und bei Bedarf einzugreifen“.
Als Reaktion kam aus Russland – einmal mehr – starker Gegenwind. Mehrere prominente Stimmen attackieren den Verband in staatlich kontrollierten Medien. „Es gibt dort so viele russlandfeindliche Menschen, dass man nichts anderes erwarten kann“, kritisierte der frühere Biathlon-Star Dmitry Vasilyev bei der russischen Nachrichtenagentur Tass.
Biathlon-Sperre bleibt: Russland reagiert empört
Auch die Politikerin und ehemalige Eisschnellläuferin Svetlana Zhurova zeigte sich empört. „Das ist völlig unbegreiflich“, polterte sie bei Ria und ergänzte: „Das Problem ist, dass es sich um eine europäische Lobbygruppe handelt, und fast alle internationalen Wettkämpfe finden in Europa statt. Und sie tun alles, um Steine in den Weg zu legen.“
Der russische Biathlon-Kommentator Dmitry Guberniev ist von der Entscheidung der IBU nicht überrascht. „Es hat keinen Sinn zu warten. Unsere Biathleten werden als Letzte wieder zugelassen. Deshalb müssen wir uns entspannen und Wettkämpfe im Inland organisieren, während wir gleichzeitig die Wettkampfstätten miteinander vernetzen und die IBU entlarven“, erklärte er bei Match TV.
Zwar hat das Internationale Olympische Komitee (IOK) seine generelle Suspendierung russischer und belarussischer Athleten aufgehoben – für einen Start bei Olympia ist jedoch weiterhin die Zustimmung des jeweiligen internationalen Sportverbandes nötig.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.