Deutsche verpasst WM-Podest

von SID
Deutsche verpasst WM-Podest

Laura Philipp, Ironman-Weltmeisterin von 2024, wartet weiter auf ihren ersten Triumph über die Mitteldistanz.

Die einstige Ironman-Weltmeisterin Laura Philipp wartet weiter auf ihren ersten WM-Triumph über die Mitteldistanz. Bei der 70.3-WM am Samstag in Nizza wurde die 39-Jährige Sechste, mit 4:27:28 Stunden war der Rückstand der deutschen Mitfavoritin auf Siegerin Taylor Knibb (4:19:24) aus den USA am Ende recht deutlich.

Nizza ist zugleich Schauplatz von Philipps bislang größtem Triumph: 2024 gewann sie hier den WM-Titel über die Langdistanz.

Die nächste Ironman-WM findet am 10. Oktober auf Hawaii statt, an diesem Wochenende in Nizza waren 1,9 km im Wasser, 93 km auf dem Rad und 21,1 km in den Laufschuhen zu absolvieren.

Großer Rückstand nach dem Schwimmen

Schon nach dem Schwimmen ging Philipp mit einem größeren Rückstand auf die Radstrecke, auf der mehr als 1200 Höhenmeter und Steigungen von bis zu 10,5 Prozent zu bewältigen waren. Auf dem Halbmarathon machte sie noch Plätze gut, konnte die Spitze aber nicht mehr angreifen.

Knibb holte ihren bereits vierten WM-Titel über die Mitteldistanz, sie gewann vor den beiden Schweizerinnen Julie Derron (4:23:30) und Alanis Siffert (4:25:10). Caroline Pohle wurde als zweitbeste Deutsche Zehnte (4:30:53).

Am Sonntag (7.00 Uhr) findet auf demselben Kurs in Nizza auch das Männerrennen statt. Aus deutscher Sicht sind dann Ex-Weltmeister Rico Bogen, Jonas Schomburg, Fabian Kraft und Lasse Nygaard Priester dabei. Favorit ist der Belgier Jelle Geens, der als erster Mann den dritten 70.3-WM-Titel in Folge gewinnen könnte.