Neue Entwicklungen um Palhinha
Palhinha? "Werden keine Einigung hinbekommen"
Der FC Bayern möchte Joao Palhinha abgeben. Nun soll ein europäischer Top-Klub an die Münchner herangetreten sein, auch Aston Villa will den Portugiesen offenbar weiterhin verpflichten. Letzteres verneint Max Eberl allerdings.
Benfica Lissabon hat sich offenbar als Top-Kandidat für die Verpflichtung von Joao Palhinha herauskristallisiert. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Wie die portugiesische Tageszeitung A Bola berichtet, befinden sich die Adler in Verhandlungen mit dem FC Bayern München. Demnach bietet Benfica dem deutschen Rekordmeister eine Ablöse in Höhe von 15 Millionen Euro, weitere fünf Millionen Euro Ablöse könnten durch Bonuszahlungen hinzukommen.
Benfica offenbar mit Palhinha einig
Palhinha selbst hat mit dem portugiesischen Top-Klub bereits eine mündliche Einigung über einen Vertrag bis 2030 erzielt, heißt es. Benfica gehe „davon aus, den Transfer sehr bald unter Dach und Fach bringen zu können“. Palhinha soll in Lissabon rund sechs Millionen Euro brutto pro Jahr einstreichen.
Wie das Blatt berichtet, soll Benfica zunächst eine Leihe mit Kaufoption angestrebt haben, was Bayern abgelehnt hatte. Einen ähnlichen Versuch habe Europa-League-Sieger Aston Villa unternommen, ein Deal mit den Engländern war zuletzt geplatzt. „Mit Aston Villa werden wir keine Einigung hinbekommen, das funktioniert einfach nicht“, hatte Bayern-Sportvorstand Max Eberl klargestellt.
Aston Villa noch im Rennen? Eberl reagiert
Der Klub aus Birmingham will einen Transfer aber offenbar noch nicht aufgeben – und hat einem Bericht zufolge die Verhandlungen über eine Palhinha-Verpflichtung wieder aufgenommen.
Wie The Athletic, der für gewöhnlich gut informierte Ableger der New York Times, berichtet, ist Aston Villa weiterhin zuversichtlich, eine Einigung über den Mittelfeldspieler erzielen zu können.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl wollte von der angeblichen Rolle rückwärts jedoch nichts wissen: „Aston Villa hat sich bei uns nicht gemeldet, deswegen kann ich da nichts zu sagen“, erklärte er den Journalisten am Dienstag nach dem 4:2-Testspielsieg gegen den 1. FC Heidenheim.
Auch Newcastle United soll am Portugiesen interessiert gewesen sein. Dem Bericht zufolge sind die Bemühungen der Magpies, die eine Leihe Palhinhas angestrebt hätten, aber erfolglos geblieben.
Palhinha war im Sommer 2024 für gut 50 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt. Bereits ein Jahr zuvor wollten ihn die Münchner holen, doch der Transfer, den der damalige Trainer Thomas Tuchel unbedingt wollte, kam noch nicht zustande.
Da Palhinha unter Tuchel-Nachfolger Vincent Kompany nicht zum Zuge kam, wurde der Portugiese in der vergangenen Saison zu Premier-League-Klub Tottenham Hotspur verliehen. Nun ist er wieder zurück in München, sein Vertrag läuft bis 2028.
Eberl beklagt zähen Transfermarkt
Während die Verhandlungen um seine Zukunft weiter andauern, fehlte Palhinha am vergangenen Samstag beim Testspiel gegen RB Leipzig (3:1) im Kader der Bayern. Auch bei der Generalprobe des Rekordmeisters vor dem Supercup gegen den BVB gehörte der Mittelfeldspieler am Dienstag gegen Heidenheim nicht zum Aufgebot.
Der Mittelfeldspieler ist jedoch nicht der einzige Profi, den die Bayern gerne noch von der Gehaltsliste streichen würden. Auch bei Sacha Boey und Bryan Zaragoza sucht man bisher vergeblich nach Abnehmern.
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„Es ist immer noch so, dass der Transfermarkt da etwas zach ist, aber ich glaube, dass in den letzten 14 Tagen da schon nochmal Bewegung reinkommt. Merkt man ja, ständig passiert was um uns herum, aber es ist Bewegung drin“, kommentierte Eberl die Situation.