Dressur: Erfolg für deutsches Para-Team

von SID
Dressur: Erfolg für deutsches Para-Team

Das deutsche Quartett um Weltmeisterin Heidemarie Dresing muss sich in Aachen nur den USA geschlagen geben.

Die deutschen Para-Dressurreiterinnen sind bei den Weltmeisterschaften in Aachen zur Silbermedaille im Team geritten. Die Mannschaft mit der neuen Weltmeisterin Heidemarie Dresing, Anna-Lena Niehues, Regine Mispelkamp und Helen Brandt musste sich beim über zwei Tage ausgetragenen Entscheid mit 229,875 Prozent nur den USA (236,135) geschlagen geben, das deutsche Quartett sicherte damit auch vier Quotenplätze für die Paralympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles.

Deutsche Para-Reiterinnen glänzen

Einen guten Start für die Equipe besorgte am Freitag zunächst Dresing in der Klasse Grade II, mit ihrer Stute Poesie ritt sie zu 77,733 Prozentpunkten. Im Einzelentscheid hatte sich die 71-Jährige zuvor erstmals zur Weltmeisterin gekrönt.

Am Samstag überzeugten auf dem Viereck dann auch die anderen deutschen Reiterinnen. Mispelkamp ritt mit Highlander Delight’s zu 75,737 Prozentpunkten (Klasse Grade V), im Einzel hatte sie bereits Bronze geholt. Auch Niehues, ebenfalls mit Bronze dekoriert, zeigte mit 76,405 Prozent eine starke Leistung mit Vive L’Amour. Brandt, wie Niehues in der Klasse Grade IV, lieferte 73,297 Prozentpunkte, ihr Ergebnis ist jedoch das Streichergebnis.

Beim Abschlusstag in Aachen gibt es am Sonntag noch weitere Medaillenchancen in der Kür.