VW-Krise kein Problem für F1-Projekt
Das Projekt sei komplett losgelöst, betont Audi-Boss Gernot Döllner.
Von der wirtschaftlichen Krise beim Mutterkonzern VW ist das Formel-1-Projekt von Audi nicht gefährdet. Dieses sei „komplett losgelöst. Sowohl vom Volkswagenkonzern als auch von Audi“, sagte Audi-CEO Gernot Döllner der Sport Bild: „Deswegen haben wir vor dem Schritt Richtung Formel 1 vor drei Jahren einen Business-Case aufgestellt, der eine eigenständige Finanzierung beinhalten. Ziel ist, dass dieser noch in diesem Jahrzehnt Break-even erreicht.“
Audi bleibt Mehrheitseigner in F1
Wirtschaftliche Sicherheit bietet die Kooperation mit dem katarischen Staatsfonds QIA. Laut Döllner ist es möglich, aber derzeit nicht angedacht, noch weitere Anteile zu veräußern. Er „gehe davon aus“, dass Audi Mehrheitseigner bleibe, führte er aus. Aber: „Das eine sind die Anteile, das andere ist die Frage der Management Control. Da muss es klare Verantwortlichkeiten geben. Man kann ein Formel-1-Team nicht einem demokratischen Führungsprozess leiten.“
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Audi ist in seiner ersten Formel-1-Saison derzeit Achter in der Konstrukteurs-WM, die Fahrer Nico Hülkenberg (Emmerich) und Gabriel Bortoleto (Brasilien) holten allerdings aus den vergangenen vier Rennen nur einen Punkt. Döllner würde dem Team dennoch eine „solide 2“ als Note geben. Zum einer 1 fehle „das Quäntchen Glück. An der einen oder anderen Ecke hätten wir mehr Punkte einfahren können, wurden aber durch eigene Fehler, Pech oder technische Probleme ausgebremst.“