Hammer-Finale endet enttäuschend

von SID
Deutscher Zehnkampf-Star trotz Rückschlag auf Gold-Kurs

Deutscher Zehnkampf-Star trotz Rückschlag auf Gold-Kurs

Gold sichert sich die Finnin Silja Kosonen, Altmeisterin Anita Wlodarczyk verpasst eine Medaille nur knapp. Deutsches Edelmetall ist derweil in weiter Ferne.

Hammerwerferin Aileen Kuhn hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham eine Top-Platzierung verpasst. Beim Gold-Triumph von Silja Kosonen (Finnland) kam die 22-Jährige nicht über 68,24 Meter und Platz zehn hinaus. Kuhn blieb fast vier Meter unter ihrer Saisonbestleistung.

Fantini holt Silber im Hammerwurf

Hinter Kosonen (76,28 m) sicherte sich die Italienerin Sara Fantini nach Gold vor zwei Jahren diesmal Silber (74,35), Bronze ging an Beatrice Nedberge Llano (72,88/Norwegen). Die Weltrekordlerin und dreimalige Olympiasiegerin Anita Wlodarczyk (Polen) verpasste als Vierte ihre siebte EM-Medaille nur um 51 Zentimeter.

Samantha Borutta (Frankfurt) und Jada Julien (Chemnitz) waren in der Qualifikation ausgeschieden.