Manchester City legt Berufung im Finanzverfahren ein

von SID
"Gesichtsverlust": Der City-Skandal wird zur Machtprobe
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"Gesichtsverlust": Der City-Skandal wird zur Machtprobe

Manchester City reagiert wie erwartet auf den Schuldspruch im historischen Finanzverfahren.

Manchester City geht gegen den Schuldspruch im historischen Verfahren um schwerwiegende Finanzverstöße wie erwartet juristisch vor.

Der schwer in die Bedrängnis geratene englische Spitzenklub bestätigte am Freitag, fristgerecht Berufung gegen das Urteil der unabhängigen Kommission der Premier League eingelegt zu haben.

Das Etihad Stadium ist die Heimat von Manchester City
Das Etihad Stadium ist die Heimat von Manchester CityDas Etihad Stadium ist die Heimat von Manchester City© AFP/SID/Oli SCARFF

Manchester City legt umfassende Berufung ein

City teilte mit, dass am Donnerstag eine „umfassende Berufung“ eingereicht worden sei. „Der Klub vertritt die feste Auffassung, dass das Gutachten aus mehreren Gründen klare wesentliche Fehler in Bezug auf Recht, Prinzipien und Tatsachen enthält und daher unsicher ist“, hieß es in einem Statement: „Der Verein ist unschuldig in Bezug auf die Anschuldigungen der Premier League, und es existiert eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die alle seine Positionen in diesem Fall stützen.“

Die Liga bestätigte Citys Vorgehen und teilte mit, dass die Anhörung vor dem unabhängigen Berufungsausschuss bis zur Veröffentlichung des Ergebnisses „vertraulich“ bleibe. Die Berufung wird von einem neuen dreiköpfigen Gremium verhandelt, laut Regularien muss über diese innerhalb von zwölf Wochen nach einer Anhörung entschieden werden. Laut BBC könne diese zeitliche Regelung jedoch gegebenenfalls außer Kraft gesetzt werden.

Am Dienstag hatte die Liga bestätigt, dass die Citizens für schuldig befunden wurden. Es geht um einen Zeitraum von neun Jahren von 2009 bis 2018 und insgesamt 115 Anklagepunkte. Sollte der Klub keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar.

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City, das seit 2008 in den Händen der City Football Group aus Abu Dhabi liegt, soll laut der Vorwürfe unter anderem mit vielfältigen Scheinverträgen die Regeln der Premier League umgangen haben. Auch warf die unabhängige Kommission den Klubvertretern vor, ihren Pflichten der Kooperation in dem Verfahren nicht nachgekommen zu sein.

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