Handball: DHB peilt bei Heim-WM Medaille an
Deswegen will München in die Handball-Bundesliga
Deutschlands Handballer peilen bei der Heim-WM der Männer eine Medaille an. Eine Gold-Parole will Sportvorstand Ingo Meckes zwar nicht ausgeben. Er glaubt aber an einen "Boost" für die Sportart.
Deutschlands Handballer peilen bei der Heim-WM der Männer eine Medaille an, das offizielle Ziel Titelgewinn vermeidet der Verband aber. „Die Parole Gold kann niemand ausgeben. Aber den Anspruch, um Medaillen zu spielen, haben wir“, sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).
Wenn es der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason gelingt, sich immer auf das nächste Spiel zu fokussieren, „ist es ein absolutes Ziel“, so Meckes, „bis zum Ende des Turniers dabei zu sein und um Medaillen zu spielen. Welche Farbe es dann wird, entscheiden Nuancen.“
Handball: Vorfreude auf Heim-WM schon deutlich spürbar
Am Montag sind es noch 100 Tage bis zum WM-Auftakt am 13. Januar in München gegen Tunesien, die Vorfreude auf das Turnier ist beim Deutschen Handballbund (DHB) bereits deutlich spürbar. „Jetzt merkt man, dass etwas Großes näherkommt. Die Spannung ist da, aber vor allem eine große Vorfreude“, sagte Meckes.
Vom Saison-Höhepunkt vor den eigenen Fans erhofft sich der DHB einen Effekt über die Nationalmannschaft hinaus. Der derzeitige „absolute Hype“ soll genutzt werden, um Menschen außerhalb der bestehenden Handball-Community dauerhaft für die Sportart zu gewinnen.
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„Die WM kann dafür noch einmal ein Boost sein“, sagte Meckes.