Portugal-Trainer reagiert auf Cristiano Ronaldos Statement

Dieses Ronaldo-Statement hat es in sich
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Dieses Ronaldo-Statement hat es in sich

Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus hat das Statement von Cristiano Ronaldo und die darin enthaltenen Vorwürfe zur Kenntnis genommen.

Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus hat auf das Statement von Cristiano Ronaldo und die darin enthaltenen Vorwürfe gegen seine Person reagiert. „Ich habe die Erklärung gelesen“, sagte der 72-Jährige laut der portugiesischen Zeitung Record zu Journalisten, die ihn an seinem Haus abgefangen hatten.

Mehr wollte der Nationaltrainer jedoch nicht preisgeben. „Jetzt gehe ich, wie jeden Tag, zum Verband, um zu arbeiten und über die Mannschaft und die portugiesische Nationalmannschaft nachzudenken. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen“, ließ Jesus nur verlauten.

Jorge Jesus wird von Cristiano Ronaldo des Wortbruchs bezichtigt
Jorge Jesus wird von Cristiano Ronaldo des Wortbruchs bezichtigtJorge Jesus wird von Cristiano Ronaldo des Wortbruchs bezichtigt© IMAGO/ZUMA Press

Am Dienstagabend hatte Ronaldo in einer ausführlichen Mitteilung erklärt, wie es zu seiner Abreise von der Nationalmannschaft gekommen war, und den Trainer des Wortbruchs bezichtigt.

Ursprünglich sei es der abgesprochene Plan gewesen, dass Ronaldo im ersten und vierten Spiel der Nations League zum Einsatz kommen sollte. Nach seinem Startelfeinsatz in der ersten Partie gegen Wales habe ihn der Trainer dann jedoch informiert, dass er schon im zweiten Spiel 30 Minuten bekommen würde. Ronaldo wurde dann gegen Norwegen jedoch zu seiner großen Überraschung nicht eingewechselt, obwohl er sich bereits aufgewärmt hatte.

Ronaldo wirft Jesus „arrogante Haltung“ vor

Ronaldo sei sich in einem klärenden Gespräch im Anschluss mit Jesus darüber einig gewesen, was dieser auf der Pressekonferenz sagen würde, nachdem CR7 von der Nationalmannschaft abgereist war. Dabei habe er eine Reihe von Notizen genehmigt, wie Jesus das Thema zu den anwesenden Medienvertretern kommunizieren würde. Doch es kam alles ganz anders. „Das war bereits das zweite Mal, dass er sein Versprechen mir gegenüber gebrochen hatte“, polterte Ronaldo.

„Das Auftreten hatte nichts mit unserem Treffen zu tun. Ich hörte Äußerungen und erlebte eine Aggressivität, die ich meiner Meinung nach nicht verdient hatte – eine hochmütige und arrogante Haltung, die er mir gegenüber am Vortag nicht einmal ansatzweise gezeigt hatte“, schrieb Ronaldo in seinem Statement. Der 41-Jährige werde der Nationalmannschaft weiterhin zur Verfügung stehen. Wie es nun weitergeht, ist noch offen.

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