Treu „tut jeder Mannschaft gut“

"In der zweiten Woche war es einen Tick runder"
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"In der zweiten Woche war es einen Tick runder"

Debütant Philipp Treu zählt zu den Gewinnern der XXL-Länderspielphase in der deutschen Nationalmannschaft. Sein früherer Trainer Alexander Blessin kommt ins Schwärmen, wenn er den Namen des Rechtsverteidigers hört.

Philipp Treu hat sich während der XXL-Länderspielphase in die Startelf sowie ins Rampenlicht der deutschen Nationalmannschaft gespielt. Der Rechtsverteidiger wurde erstmals von Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert und stand in drei von vier Nations-League-Spielen in der Startelf.

In der Jugend bei RB Leipzig sowie beim FC St. Pauli hat Alexander Blessin, der aktuelle Trainer von Borussia Mönchengladbach, mit Treu zusammengearbeitet und kennt den 25-Jährigen daher sehr gut. Auf SPORT1-Nachfrage sagte er am Dienstag, dass er „unglaublich stolz“ auf seinen früheren Spieler sei, denn „wenn es einer verdient hat, dann er“.

Trainer Alexander Blessin zusammen mit Philipp Treu beim FC St. Pauli
Trainer Alexander Blessin zusammen mit Philipp Treu beim FC St. PauliTrainer Alexander Blessin zusammen mit Philipp Treu beim FC St. Pauli© IMAGO/Oliver Ruhnke

Blessin schwärmt von Treu

Der Coach führte weiter aus: „Es gibt Spieler, bei denen ich sage, die haben sich von klein auf alles erarbeitet. Philipp war noch so klein, als ich ihn in der U16 kennengelernt habe und er hat sich alles erarbeitet.“

Blessin erinnerte sich daran, dass Treu damals aufgrund seiner Größe in der RB-Jugend aussortiert wurde, aber betonte zugleich, dass er schon damals gewusst habe, dass das nicht das Ende von Treus Profi-Hoffnungen bedeutete.

„Seine Mentalität ist überragend und deswegen ist es schön, dass so ein Spieler so einen Sprung macht“, sagte der 53-Jährige und meinte abschließend: „Er tut jeder Mannschaft gut.“

Schritt in die 2. Liga war goldrichtig

2017 zog es den Rechtsverteidiger in die Jugend des SC Freiburg, wo er sich bis in den Herrenbereich kämpfte und Einsätze in der zweiten Mannschaft bekam. Den endgültigen Durchbruch schaffte Treu aber noch nicht, sodass er 2023 in die 2. Liga nach St. Pauli wechselte.

In der Saison 2024/25 arbeitete er dann wieder für ein Jahr erfolgreich mit Blessin als Trainer zusammen, ehe Freiburg den 25-Jährigen zurückholte – und Treu seither dort zum Stammpersonal gehört. Im September wurde er dann erstmals für das DFB-Team nominiert und nutzte die Chance, die Klopp ihm gab.

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